Kampf um Fasnachtsnachwuchs in Ebikon

Fasnächtler werben in Schule für Fasnacht

Die Gemeinde Ebikon ist in der Fasnachtsszene angesehen. Trotzdem gibt es auch in den Ebiker Fasnachtsgruppen und Guggenmusiken gewisse Nachwuchsprobleme. Seit einem Jahr gehen "die Vereinigte Guggenmusige Äbike" und die "Rotseezunft" jedoch aktiv dagegen vor. 

Mit Hotdogs und ihren Instrumenten haben sich Ebiker Fasnächtler aus unterschiedlichen Fasnachtsgruppen vor dem Sekundarschulhaus Wydehof versammelt. Ihr Ziel: Sie wollen den Oberstufen-Schülern die Fasnachtstradition näherbringen.

Diese Aktion wurde im vergangenen Jahr ins Leben gerufen. Nebst dem Weitergeben der Tradition hoffen die Fasnachtsbegeisterten auch darauf, dass der Funke auf die jungen Leute überspringt. In den Vereinen macht sich langsam eine Lücke bemerkbar. Gerade in Ebikon fehlt es vor allem an 12- bis 14-Jährigen. 

Die Gründe für die Lücken sind unterschiedlich. Ein Grund sei, dass es in Ebikon weniger Fasnachtsvereine explizit für junge Leute gebe, so Mario Köhler Präsident "der Vereinigte Guuggenmusige Äbike". Dass den Jugendlichen die Fasnacht grundsätzlich nicht mehr gefällt, daran glaubt Donato Circelli, Zunftmeister der Rotseezunft nicht. Ihm zufolge müsse man den jungen Leuten einfach auf die Sprünge helfen. Dann würden sie erkennen, wie viele einzigartige Momente und Freundschaften ihnen entgehen. 

Fasnächtler beim Sekundarschulhaus Wydenhof in Ebikon. Die Fasnächtler verteilen den Schülern Hotdogs. Schüler und Fasnächtler vor dem Schulhaus Wydenhof in Ebikon.

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