Autobahnanschluss Emmen Nord soll wieder fast ganz geöffnet werden

Der Bund hat sich nach einer Variantenprüfung für die 7/8-Variante entschieden

Auf der Autobahn A2 soll der Anschluss Emmen Nord bei der Sprengi wieder fast vollumfänglich geöffnet werden. Das hat das Bundesamt für Strassen Astra nach einer Variantenprüfung entschieden.

Es handelt sich dabei um die sogenannte 7/8-Variante, wie die Luzerner Zeitung berichtet. Das heisst, dass alle Ein- und Ausfahrten wieder geöffnet werden. Jedoch wird es nicht möglich sein, von Basel herkommend bei der Ausfahrt nach Rothenburg abzubiegen. Weiter wird die Autobahnbrücke verbreitert, um den Verkehrsfluss auf der Kantonsstrasse aufrechtzuerhalten, so das Astra.

Datum für die Eröffnung unklar
Wie sich die Öffnung des Anschlusses genau auf einzelne Verkehrsknoten auswirken wird, kann das Astra noch nicht sagen. Zuerst müsse das detaillierte Projekt ausgearbeitet werden. Dies soll bis im Herbst der Fall sein. Anschliessend wird das Projekt bei den Gemeinden Emmen und Rothenburg sowie dem Kanton Luzern in die Vernehmlassung gehen. Danach folgt die Vernehmlassung bei den Bundesämtern. Ein Entscheid des Bundesrates wird im Sommer 2020 erwartet. Zum Schluss folgt die öffentliche Auflage. Weil auch Einsprachen möglich sind, ist es für das Astra schwierig einzuschätzen, wann die Arbeiten beginnen können.

In einer ersten groben Schätzung rechnete das Astra für die Variante 7/8 mit Kosten von 26,6 Millionen Franken und einer Bauzeit von 18 Monaten.

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