Trauermarsch nach Tötungsdelikt in Basel

Über tausend Leute zeigten ihre Betroffenheit

Zwei Tage nach der schweren Gewalttat an einem siebenjährigen Knaben in Basel haben heute über tausend Leute an einem Trauermarsch teilgenommen. Die Hintergründe der Tat sind noch immer unklar. Die 75-jährige mutmassliche Täterin soll auch Wurzeln im Kanton Luzern haben.

Es ist eine Tat, die in den letzten Tagen schweizweit zu reden gab. Eine 75-jährige Frau erstach am Donnerstagnachmittag in Basel einen siebenjährigen Jungen auf seinem Schulweg. Der Bub erlag kurz darauf im Spital seinen schweren Verletzungen. Wie und warum es zu dieser Tat kam, ist immer noch ziemlich unklar. Neu ist allerdings, dass die mutmassliche Täterin auch Wurzeln im Kanton Luzern haben soll und auch psychische Probleme gehabt haben dürfte. Dies schreiben zumindest verschiedene Medien. 

Grosse Anteilnahme

Am Samstagnachmittag nun haben die Leute in Basel vom jungen Opfer Abschied genommen. Tausende Menschen trafen sich zu einem Trauermarsch. Verwandte und Freunde des Jungen liefen vorne mit, hielten Bilder und Tafeln in die Höhe. Am Schluss kamen die Leute dort an, wo die Tat passierte. Sie legten Blumen nieder und zündeten Kerzen an. Der Junge wurde laut Medienberichten bereits beerdigt, dies in seinem Heimatland Kosovo. 

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