Das war die Fasnacht 2018

Hier gibt es noch einmal die Highlights

Die Tagwach 2018 Zehntausende Besucher auch dieses Jahr auf dem Kapellplatz in Luzern beim Fötzeliräge Die Tagwach 2018 Die Tagwach 2018 Fritschi-Umzug 2018 Fritschi-Umzug 2018 Fritschi-Umzug 2018 Fritschi-Umzug 2018 Fritschi-Umzug 2018 Fritschi-Umzug 2018

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge blicken wir zurück auf die Luzerner Fasnacht 2018.

Schmutziger Donnerstag
Rund 15'000 Fasnächtler waren an der Fritschi-Tagwache mit dabei. Gespannt warteten sie in der Dunkelheit bis um 05.00 Uhr endlich der Urknall ertönte. Mit Jubelgeschrei wurde die Fasnacht 2018 willkommen geheissen und prompt waren die ersten Guuggenklänge zu hören. Von da an gab es für die Fasnächtler kein Halten mehr.

Mit seinem reich verzierten Fritschiwagen eröffnete Fritschivater Fredi Meier um 14:00 Uhr den traditionellen Fritschiumzug. Rund 25'000 Zuschauerinnen und Zuschauer bewunderten das farbenfrohe Treiben. Ganze 40 Nummern nahmen teil. Von der Muppet Show bis zu den Dschungelbuch-Charakteren war am Umzug alles vertreten. Für besonders viel Aufsehen sorgte der Wagen der Wey-Zunft, den eine gewaltige Raketen-Glace zierte. In der Glace drin sassen US-Präsident Trump und der Nordkoreanisch Machthaber Kim Jong-un - offenbar auf direktem Weg zum Mond.

Nach dem Fritschiumzug zog es die meisten Fasnächtler in die Gassen der Altstadt. Bei Kafi Schnaps und Tee mit Schuss bewunderte man gegenseitig die aufwändigen Sujets und verschiedene Kleingruppen gaben Showeinlagen zum Besten. Dazu zogen Guuggenmusigen durch die Gassen und sorgten für die passende Atmosphäre.

Rüüdige Samschtig unter der Egg. Rüüdige Samschtig unter der Egg Rüüdige Samschtig unter der Egg Rüüdige Samschtig unter der Egg
Rüüdige Samschtig unter der Egg.

Rüüdige Samschtig
Zum rüüdigen Samschtig kamen Fasnächtler aus der ganzen Schweiz nach Luzern. Viele von ihnen trafen sich unter der Egg in der Luzerner Altstadt zum Fidelitas Fasnachtsfäscht. Zu Guuggenklängen und Partysound wurde getanzt, gesungen und auf die Fasnacht angestossen. Die Kleinen unter den Fasnächtler hatten vor allem viel Freude am Konfetti. So ging das bis tief in die Nacht hinein.

Wey Tagwach 2018 mit Weyzunftmeister Jörg Krähenbühl Wey Tagwach 2018 mit Weyzunftmeister Jörg Krähenbühl Wey Tagwach 2018 mit Weyzunftmeister Jörg Krähenbühl Wey Tagwach 2018 mit Weyzunftmeister Jörg Krähenbühl Wey Tagwach 2018 mit Weyzunftmeister Jörg Krähenbühl Der Wey-Umzug 2018 Der Wey-Umzug 2018 Wey-Umzug 2018 Wey-Umzug 2018 Der Wey-Umzug 2018

Güdismäntig
Nur die hartgesottenen Fasnächtler kamen am Montagmorgen zum Kapelleplatz zur Tagwache der Wey-Zunft. Bei eisigen Temperaturen eröffnete Wey-Zunftmeister Jörg Krähenbühl vor ca. 1'500 Zuschauern den Tag. Am Schmutzigen Donnerstag beim Fritschiumzug waren es zehn Mal so viel.

Am Nachmittag fanden die Fasnächtler dann aber doch noch nach Luzern. Rund 36'000 Besucher besammelten sich am Strassenrand um den Wey-Umzug zu sehen. Angeführt vom Wey-Frosch, zogen aufwändig gestaltete Wagen und phantasievoll maskierte Guggenmusigen durch die Stadt. Wie die Luzerner Polizei später mitteilte, verlief der Umzug ohne weitere Zwischenfälle.

Am Abend trafen sich im Hotel Schweizerhof diverse Kleinformationen um ihre einstudierten Lieder zum Besten zu geben. Dicht gedrängt stand das Publikum im Eingangsbereich und liess sich von der Musik mitreissen. Es wurde gehüpft, getanzt und mitgesungen. Ob Jung oder Alt, alle machten mit und wiederholt wurden Zugaben gefordert.

In den Gassen wurde wie immer bis in die frühen Morgenstunden weitergefeiert. Wer nicht den Guuggenklängen zuhören wollte, der konnte sich bei diversen Ständen und Bars verpflegen. Der eine oder andere

Chendermonschter 2018 Chendermonschter Chendermonschter 2018 Chendermonschter 2018 Chendermonschter

Am Güdisdienstag-Nachmittag haben Luzerns Gassen ganz dem «närrischen Nachwuchs» gehört. Begleitet von guuggenden Klängen präsentierten die jungen Fasnächtlerinnen und Fasnächtler ihre selbst gebastelten Sujets. Ob als Paradiesvögel, Pinke Panther oder italienische EisverkäuferInnen verkleidet – sie zogen die zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer in ihren Bann.

Highlight des Güdisdienstags war dann natürlich am Abend: Der Monstercorso als das grosse Finale der Luzerner Fasnacht. Mit gut 80 Nummern führte er wie jedes Jahr alle «Vereinigte»-Guuggenmusigen, Kleinformationen und Sujetgruppen zu einem gigantischen Umzug zusammen.

Monstercorso 2018 Monstercorso 2018 Monstercorso 2018 Monstercorso 2018 Monstercorso 2018
Monstercorso 2018 Monstercorso 2018 Monstercorso 2018 Monstercorso 2018 Monstercorso 2018 Monstercorso 2018

Güdisdienstag-Abend
Die Luzerner Guggenmusigen haben am Dienstagabend der Fasnacht einen lauten Abschluss gesetzt. Rund 80 Formationen marschierten auf ihrem traditionellen Monster-Coroso zur Freude der Fasnächtler durch die Stadt. Nach Angaben der Luzerner Polizei verfolgten bei trockenem Wetter, aber kalten Temperaturen 28'000 Zuschauer den Umzug. Letztes Jahr waren es 18'000 Personen gewesen. Der Monster-Corso zog ab 19.30 Uhr von der Jesuitenkirche Richtung Bahnhof und dann über die Seebrücke und durch die Altstadt. Die Guggenmusigen, mit aufwändig gestalteten Grinden maskiert, liessen mit ihren kakophonisch gespielten Gassenhauern und Getrommel ein letztes Mal die diesjährige Fasnacht hochleben. Mit dem Monster-Corso neigt sich die Fasnacht zu Ende. Bis zur nächsten Fünften Jahreszeit dauert es länger als ein Jahr, denn der Schmutzige Donnerstag und somit der Fasnachtsauftakt fällt 2019 auf den 28. Februar.

Aschermittwoch 2018 Aschermittwoch 2018 Aschermittwoch 2018 Aschermittwoch 2018 Aschermittwoch 2018 Aschermittwoch 2018 Aschermittwoch 2018 Aschermittwoch 2018 Aschermittwoch 2018

Audiofiles

  1. Nach der Fasnacht ist vor der Fasnacht. Audio: Maik Wisler
  2. So toll war die Fasnacht 2018. Audio: Tise Oetterli
  3. Der Morgen danach - Live von "Unter der Egg". Audio: Philipp Breit / Maik Wisler
  4. Die letzten Fasnächtlerinnen und Fasnächtler. Audio: Philipp Breit
  5. Aschermittwoch: "Mier gönd no lang nid hei...". Audio: Nicole Marcuard
  6. Collage - das war die Fasnacht 2018. Audio: Philipp Breit

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