In der Stadt Zug steigen 2018 die Parkgebühren

Trotz Kritik setzt die Stadtregierung ihre Pläne um

Die Altstadt von Zug

In der Stadt Zug wird im kommenden Jahr das Parkieren teurer. Zwar hatte das Stadtparlament im April die geplante Gebühren-Erhöhung kritisiert. Und die SVP wehrte sich mit einer Petition. Die Stadtregierung erhöht die Gebühren für öffentliche Parkplätze trotzdem.

Eine Vollkostenrechnung zeige, dass die Parkgebühren in der Stadt Zug eine jährliche Unterdeckung von zwei Millionen Franken ausweisen, heisst es in einer Mitteilung. Das Kostendeckungsprinzip werde damit nicht eingehalten und die Parkraumbewirtschaftung werde jährlich mit Steuergeldern quersubventioniert. Mit der Anpassung verspricht sich die Stadtregierung zusätzliche Einnahmen von rund einer Millionen Franken. Die Gebührenerhöhung falle moderat aus, schreibt die Stadt weiter. Man unterscheide zwischen Kurzzeitparkplätzen in Zentrumsnähe und an peripheren Standorten sowie in Parkhäusern. Teilweise bleiben die Tarife sogar unverändert, beispielsweise bei de Lanzeitparkplätzen.

Kommerzielle Veranstalter bezahlen ebenfalls mehr

Teurer wird in der Stadt Zug auch die Nutzung des öffentlichen Raums. Ist eine Veranstaltung kommerziell, kostet es mehr als bei einer gemeinnützigen Veranstaltung. Anlässe von Quartiervereinen, Kirchgemeinden oder Veranstaltungen im Auftrag der Stadt selber kosten weniger oder die Gebühren fallen hier sogar komplett weg.

 

 

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