Vernetzt: Die Highlights der IFA

Die grösste Messe für Unterhaltungselektronik in Berlin

Der LG OLED77W7P ist bei beeindruckenden 77" nur gerade 5 Millimeter dick. Das Modell kostet in dieser Grösse allerdings auch soviel wie ein Kleinwagen. In der Mitte versteckt sich der TV. Der neue Samsungs-TV "The Frame" zeigt ein Bild, wenn er nicht gebraucht wird. Auf Knopfdruck wird er aber zum hochwertigen 4K Fernseher. Lieferbar in verschiedenen Ausführungen und Grössen.

Die Internationale Funkausstellung IFA in Berlin findet bereits zum 56. Mal statt. Trotzdem ist sie topmodern. Jedes Jahr zeigen die Hersteller in Berlin ihre neusten und besten Geräte aus dem Bereich Unterhaltungselektronik. Neben der CES in Las Vegas ist es der wichtigste Termin der Branche. 

Viele TV-Neuheiten
Besonders viele Neuheiten sind dieses Jahr im Bereich der Fernseher zu sehen. Hochwertige Serien in 4K und viel qualitativ hochwertiger Content machen Lust auf neue Bildschirme. Bereits vor der Messe hat Samsung mit "The Frame" ein neuartiges Konzept vorgestellt. Der Fernseher sieht aus wie ein normaler Bilderrahmen - zeigt auch Bilder an bei Nichtgebrauch. Er verwandelt sich aber auch Knopfdruck in einen hochwertigen 4K Fernseher. Auch auf den zweiten Blick sind die Fernseher nicht auf Anhieb von Bildern zu unterscheiden. Anspeisen kann man gewisse neue Samsung-Fernseher ausserdem auch mit einem fast unsichtbaren Glasfaserkabel statt einem dicken HDMI-Kabel. 
Beeindruckend auch, wie dünn die neuen TV-Geräte geworden sind. So ist der riesige 77" OLED-TV LG OLED77W7P gerade mal noch gut 5 Millimeter dick. 

Das smarte Heim wird langsam smarter
Gewöhnt hat man sich in Berlin mittlerweile an die zahllosen Anbieter von Heim-Automatisierungs-Systemen. Wobei die Anbieter hier wenig bahnbrechende Neuheiten zeigen. Kameras für die Heimüberwachung - gekoppelt mit Sensoren für Türen und Fenster sollen vor Einbrechern schützen. Überwachen allerdings auch den Partner zu Hause. Gute Nachrichten gibt es für die vielen Fans der Netatmo-Wetterstation. Neu bietet Netatmo auch einen Heizkörperthermostat an. 

Backofen Dialoggarer von Miele
Miele gart neu "simultan und punktgenau" - mit Hilfe von Frequenzen. Damit kann man sogar Brot ohne Kruste backen.  Oder Fisch im Eisblock - wie auf der IFA. Die neuen Kochfunktionen sind allerdings eher für betuchte Haushalte. Das Gerät kostet über 9000 Franken. 

 

Splitterfestes Smartphone Display von Lenovo
Hoffnung besteht auch für ungeschickte Smartphone-Nutzer. Lenovo behauptet, im Moto Z2 Force stecke ein "splitterfestes" Display. Das spannende Gerät hat ausserdem eine zweite Kamera für Schwarzweiss-Aufnahmen. Zusammen mit der normalen Kamera kann das Telefon auch den Hintergrund unscharf stellen, wie man das vom iPhone 7 Plus kennt. Ob das Telefon auch in die Schweiz kommt, ist derzeit nicht klar. Das Konzept mit zwei Kameras hat auch Samsung in das aktuelle Flaggschiff und Messehighlight Galaxy Note 8 eingebaut. Auch das LG V30 bietet zwei Linsen. 
 

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