Viel weniger Hörschäden bei Soldaten

Dank Pamir, meldet die Suva

Soldat bei einer Schiessübung

Schweizer Soldaten haben heute zehn Mal seltener einen Gehörschaden wegen Schiessübungen als noch vor über 20 Jahren. Dies dank diverser Präventionsmassnahmen, schreibt die Suva, welche im Auftrag des Bundes die Militärversicherung führt.

Hauptgrund dafür sei die Einführung des Pamir gewesen Ende der 80er Jahre. Zuvor haben sich die Soldaten Gehörpfropfen in die Ohren getan, dies schützte jedoch zu wenig vor dem Schiesslärm. Daher gab es Ende der 80er Jahre bis zu 700 Meldungen von Soldaten, die wegen Schiessübungen nicht mehr gut hörten. Heute sind es laut der Suva nur noch 50, diese hätten aber alle noch Nachwirkungen von früher. 

Weiter teilte heute die Militärversicherung mit, dass sie im vergangenen Jahr 190 Millionen Franken an Versicherungsleistungen gezahlt hat. Das sind drei Millionen weniger als im Vorjahr. 

Die ganze Medienmitteilung der Suva gibt es hier

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