Radio bleibt das Massenmedium schlechthin

Fast 9 von 10 Schweizern schalten täglich das Radio ein

Radio bleibt auch im Jahr 2014 das Massenmedium schlechthin.

Die Bedeutung von Radio und Fernsehen ist auch in Zeiten von zunehmender medialer Konkurrenz ungebrochen hoch. Gemäss der unabhängigen Forschungsinstitution Mediapulse haben im vergangenen Jahr jeden Tag fast neun von zehn Schweizern (87%) ein Radiogerät eingeschaltet. Durchschnittlich seien täglich 104 Minuten Radioprogramme konsumiert worden, schreibt Mediapulse in einer Mitteilung. Das Radio sei damit auch im Jahr 2014 das Massenmedium schlechthin geblieben. Selbst in der jüngsten Altersklasse der 15- bis 24-Jährigen habe das Radio täglich knapp drei von vier Personen (73%) erreicht.

"Radio bleibt das Massenmedium schlechthin."

Noch mehr Zeit verbringt die Schweizer Bevölkerung mit Fernsehen: durchschnittlich 134 Minuten pro Tag. Fast zwei Drittel der Bevölkerung schalten zudem täglich ihr Fernsehgerät ein. Damit ist der Fernsehkonsum im letzten Jahr sogar noch leicht gestiegen. Mehr und mehr nehmen die Zuschauerinnen und Zuschauer dabei das Programm selbst in die Hand: Im vierten Quartal 2014 wurde bereits 8,4 Prozent des Fernsehkonsums in der Schweiz zeitversetzt geschaut.

"Messungen sollen erneuert werden."

Mediapulse misst und vermarktet in der Schweiz die offiziellen Radio- und TV-Einschaltquoten. Die Daten gelten als Währung. Sie beeinflussen die Werbepreise und das Schicksal von Sendungen. Das Radiomesssystem soll in den nächsten zwei Jahren grundlegend erneuert werden, und auch beim Fernsehmesssystem werde bereits der nächste grosse Entwicklungsschritt geplant, schreibt Mediapulse.

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